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Zuhören




Ein Gechenk, das wir einander viel zu selten machen:
Einander Gehör schenken.
                                                            Ernst Fersti
Über die Kunst des Zuhörens 

Zuhören ist der Schlüssel für gute Beziehungen, beruflichen Erfolg und eine bessere Gesundheit.
Jemandem Gehör zu schenken, ist eine Herzenssache. Es ist der aufrichtige Wunsch Nähe herzustellen. Jemand der  zuhört, legt Wert auf andere Sichtweisen. Er möchte in Erfahrung 
bringen, was andere zu sagen haben und was sie bewegt. Durch aufmerksames Zuhören lernt
man, was andere beflügelt und was sie blockiert. Dieses Wissen hilft, mit seinen Mitmenschen bestmöglich umzugehen, sie zu motivieren und dabei zu berücksichtigen, was ihnen wichtig ist.

Aktives zuhören beinhaltet:

- Die volle Aufmerksamkeit wird auf den Gesprächspartner gerichtet

- Anteilnahme an dem, was der Gesprächspartner sagt

- Einfühlungsvermögen
- die Körpersprache des Gegenübers beachten

- Unvoreingenommenheit:
  Seine (Vor-)Urteile beiseite zu lassen, um zu hören, was
  der andere wirklich sagt und meint.

- Feedback geben und nachfragen wie etwas gemeint ist, um sicher zu stellen, dass
  man es
  auch richtig verstanden hat.

Vier Schritte, um durch aktives Zuhören erfolgreicher zu kommunizieren:

1. Die volle Aufmerksamkeit

Möchte man ein wertvolles Gespräch führen, ist es wichtig, seine Aufmerksamkeit voll und
ganz auf die Worte und Gesten seines Gesprächspartners zu richten.
Jede Art von Multitasking ist dabei kontraproduktiv. Es sollten währen des Gespräches keine SMS gecheckt werden, der Fernseher sollte ausgeschaltet sein und die Zeitung sollte ebenfalls unbeachtet bleiben.
Stattdessen sollte der Blickkontakt mit dem Gesprächspartner gehalten werden.

2. Anteilnahme und Einfühlungsvermögen

Aufmerksames Zuhören setzt den Willen zur Empathie voraus.
Es ist der Versuch, sich in die Lage seines Gesprächspartners zu versetzen. Was geht in seinem Kopf vor und wie fühlt er sich dabei. Dies sind die wichtigsten Faktoren um mit einem anderen Menschen Nähe herzustellen.

3. Unvoreingenommenheit. 

Vorgefasste Meinungen blockieren das Verständnis. 
Man muss auch nicht immer sofort antworten. Lässt man das gesagte einen Moment im Raum stehen ordnen sich die Gedanken beim Sprecher und auch beim Zuhörer. Oft fallen dem der gesprochen hat, Lösungen ein, die sich erst offenbaren, wenn er seinen Gedanken freien Lauf gelassen hat. Außerdem bekommt der, der ein Anliegen vorbringt dadurch das Gefühl, dass ihm wirklich Gehör geschenkt wurde.

Auf keinen Fall sollte man jemanden, für das was er gesagt hat verurteilen. Ein guter Zuhörer verharmlost nichts und ebenso wenig dramatisiert er das, was ihm zu Ohren kam. 

4. Feedback

Feedback sorgt für Klarheit und fördert das gegenseitige Verständnis.

Für einige Menschen stellt dieser Schritt eine echte Herausforderung dar. 
Er besteht darin,
das Gesagte kurz zusammenzufassen und wieder zu geben und auch darin, Fragen zu stellen, um die volle Botschaft des anderen nicht nur mit dem Kopf zu verstehen sondern auch emotional zu begreifen. 

Mit etwas Übung fällt dieser Schritt immer leichter und er geht mit der Zeit in Fleisch und Blut über, wenn er  beherzigt wird.


Ein guter Zuhörer bleibt auf jeden Fall authentisch, er stellt keine aufgesetzten Fragen, sondern nimmt sein Gegenüber und das, was er auf dem Herzen hat ernst.



Wer es im Leben weit bringen will, muss zwei Dinge beherrschen:

Lachen und zuhören können                                                          Aus der Mandschurei




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